Das Interesse – der Anderen

Und?
Was Interessiert Sie so?
Oder, besser gefragt, oder einfach in meinem Interesse gefragt – wer interessiert Sie so?
Für wen interessieren Sie sich?
Das würde mich interessieren.
Vor allem würde mich interessieren, ob da draussen jemand ist, der sich interessieren kann?
Einfach mal so, einfach mal, aber nicht einfach nur nebenbei.

Interessiert sich eigentlich jemand für jemanden – oder interessiert sich jeder doch meistens vor allem dafür, was ihn selber widerspiegelt? Dafür, was seine eigene Lücke füllen könnte, was im eigenen Setzkasten gerade noch ein leeres Fach ist – obwohl gerade jemand anderes spricht, es um etwas anderes, um jemand anderen geht?
Gibt es eigentlich selbstloses, oder zumindest selbstbefreites Interesse?

Vielleicht ist es ja das, was manche “Offensein” nennen?
Meine Erfahrung mit “Offenseienden” ist, bis heute, eher die, dass diese eher diese sind, die mich dann unumwunden, unterstützend durch ein, also ihr, Gespräch führen: – “ja, hm, kenn ich …. bei mir was das auch mal so, … was meinst Du denn dazu, was sollte ich tun…” Ganz Genau.
Schon interessiere ich mich für sie und ihre Themen – und bleib auf meinen eigenen sitzen.
Bin und bleibe allein. Bleibe stumm obwohl ich spreche – denn, alles was ich spreche ist plötzlich, einfach so, im Sinne, im Thema, des anderen, des Offenen.
Mein Thema, also das ursprüngliche, die zuallererst gestellte Frage, bleibt im geräuschlosen und unsichtbaren, unbeantworteten – ungesehenen.
Das nennt sich also dann Offensein? Das nennt sich also zuhören? Das ist also “Interesse am anderen”?
Gerade die, die diese angebliche Offenheit vor sich hertragen, sind, zumindest meiner Erfahrung nach, oft genau eben solche, welche, von der Sorte, die ganz für sich selber und krampfhaft suchen. Nach irgendwelchen Puzzlestücken zu sich und ihrem Sein, ihrem Leben. Diese welchen lieben vor allem eines: die Suche. Sie mögen weniger: das Zuhören. Sie mögen noch weniger das Verstehen. Sie wollen in ihrer Offenheit vor allem eines: gesehen werden. Selber. Als ein Offener.
Interessieren wollen sie sich nur im Sinne des Eigenbildes ” ich bin ein Interessierter”. Sie sind aber, leider, einfach nur an und mit sich selber interessiert und interessant. Leider. Weil – immerhin wären sie welche, die drüber nachdenken würden. Sie könnten welche sein, de Interesse interessieren würde.

Ja. Nun?
Hilft mir jetzt nicht. Interessiert jetzt mich nicht. Jetzt, wo ICH doch mal auf den Punkt kommen will.
Also suche ich doch mal, ganz spontan und frei von der Brust, weiter.

Vielleicht nach Rat? Ein Rat hat doch noch nie geschadet, oder?
Wenn ich jemanden nach Rat frage, impliziert dies für mich, dass ich gerade relativ ratlos, ahnungslos, entscheidungsverängstigt oder irgendwie sonst behindert bin, von und mit mir selber.
Ich bin also ein verwundetes Reh und erzähle auch noch davon. Ich bin dann also ein verwundetes und noch dazu nacktes Reh. Aber manchmal ist eben Not am Reh – und dann frage ich: nach Rat.

Und bekomme: ” ja, hm, kenn ich, fühlt sich das für Dich genauso an, wie für mich damals, als es bei mir so war, also folgendermaßen: …. – du, was hättest Du eigentlich an meiner Statt getan”
Danke.
Das Reh ist jetzt nicht nur verwundet, dabei wie gesagt auch noch dazu nackt – nein, es wurde jetzt auch kurzerhand für unsichtbar bzw. unhörbar erklärt. Das Reh denkt sich dann kurz: wahrscheinlich ist es, also ich, ich Reh ich, auch einfach so unwichtig. So uninteressant. Das, also das, was mir wichtig ist. Ist unerheblich. Ist nicht der rede wert.

Danke. Nochmal.

Auf jeden Fall gehts mir jetzt anders als vorher. Schlechter. Unsicherer.
Aber das intensiv?
ja…
Weil, hey! – klar, man wächst doch an seinen Aufgaben. Hau rein alter, give me five, das packst Du schon, weiter gehts!
Äh, ja, danke. Bin there, done that. Tschüss dann? Bitte?

Wächst man an Ablehnung? Treibt man Blüten unter der Pflege von Desinteresse?
Ich denke nicht, das ich das beantworten muss. Oder kann.

Ich denke von mir, wie wir wahrscheinlich alle, dass ich “es” kann. Anteilnehmen. Zuhören. Mitdenken, im Sinne des anderen, des Erzählenden. Ok, ja, – nicht immer und nicht perfekt – aber ich denke, dass ich im Allgemeinen ein eher großes Interesse an den Menschen um mich herum habe – und damit Interesse an Ihren Beweggründen, ihren Motivationen, ihren Ängsten, ihren selbstempfundenen Beschränkungen – dass ich mich einfach interessiere. Für sie. Sie selber. Einfach so.

Mir persönlich ist dabei nicht wichtig, ob Sie vom Kartoffelanpflanzen oder ähnlichem sprechen, mit dem ich keine mir bekannten Berührungspunkte habe. Nein, das ist mir hier nicht wichtig. Mir ist wichtig, zu verstehen. Es zumindest zu versuchen. Mir ist wichtig, ihre Position sehen zu können. Ihren Handlungsspielraum. Ihre Wünsche und Träume. Und darüber unterhalte ich mich sehr gerne. Ich interessiere mich. Ja – auch fürs Kartoffelanpflanzen, wenn es das dann ist.
Weil mich die Person interessiert. Weil mich die Geschichte der Person interessiert. Weil mich interessiert, wie sie mit ihren Hindernissen umgeht. Wie sie sie umschifft. Oder auch mal gegen eine Sandbank fährt – geschweige denn von zerschellen.
Ja. Ich interessiere mich. Wenn ich mich interessiere.
Wenn ich mich nicht interessiere, führe ich so ein Gespräch nicht. Doch tue ich. Immer wieder. Sollte ich aber nicht. Möchte ich nicht. Interessiert mich nicht. Nicht wirklich.

Also seien Sie sich meines Interesses sicher. Wenn ich keines habe also kein Interesse, werden Sie das merken. Meine ich zu wissen. Möchte ich. Gerne.
Versprochen.

d

Über Sehnsucht

Sehnsucht. Ist da. Immer. Wieder. Woher, wofür, für wen, für mich? Keine Ahnung. Aber Wissen. Von ihr, über sie. Das Gefühl der Sehnsucht ist ein sehr kleines, bescheidenes, schüchternes, suchendes, bezirzendes, welteneinreißendes. Machtvoll, kraftvoll, stumm ist sie, meistens. Außer sie schreit, fletscht ihre Zähne und fleht und weint. Aber, das wissen nur die wenigsten vonContinue Reading

kompliziert ist cool

scheint so. oder? Ich vertsteh schon… , wenn man etwas einfach macht oder eben einfach macht, dann fällts ja auch eher wenigeren auf, als mit viel Wind drum. Und darum macht man wohl in erster Linie lieber Wind als wirklich was – damit dann andere sehen können, dass man Was macht, irgendwas. Da ist esContinue Reading

Wann gibt’s mich eigentlich?

Eine Macke greift um sich: mich gibt’s nur, wenn ich was tue. Bin ich anscheinend auch voll dabei. Ist aber doch irgendwie krank. Als ich es bei mir bemerkt habe, dachte ich zuerst, geht nur mir so. Denkt man ja immer bei „komischen“ Gedanken – hab nur ich. Pusteblume. Wir sind viele. Machts nicht besser.Continue Reading

Wer ist eigentlich Schuld an meinem Leben?

„Damit eins mal klar ist – ich ja wohl am allerwenigsten! Also, wie soll ich denn schon entscheiden, hier, mich lässt ja keiner, und wenn ich mal entscheide, redet mir das der nächste eh wieder aus… also lass mich mal in Ruhe mit solchen fragen. Die Antwort ist ja wohl offensichtlich: der, die, das anderen!“Continue Reading

Wann ist man eigentlich gut?

… wie definiert sich das eigentlich? Wer sagt das, ob es so ist oder eben nicht? Und wann sagt er das dann? Und zu wem eigentlich? Ich weiss, man muss selbst von seiner Qualität etc. überzeugt sein… ABER! Jetzt mal ehrlich – das ist das eine. Es ist unendlich wichtig. Es ist die Voraussetzung. AberContinue Reading

Der andere, das schwankende Maß der Dinge

muss ich mich mal wieder aufregen…. Dem ein oder anderen geht wohl die persönliche Wahrnehmung über alles und: sie ist immer so, wie man es gerade in dem Moment will – das heißt sie ist immer anders aber immer absolut. Thema heute: Geräusche. Ort: Büro. Die Problematik kennt, glaube ich, jeder. Laut, zu laut, leise,Continue Reading

Der Unterschied zwischen machen und tun

hört sich komisch an, ist aber so. Tun ist das eine, es produzieren, es sich ausdenken – machen ist das andere. Das wirklich in echt machen, also auch nach außen tragen. Ich kann mich unheimlich “wichtig und erst” nehmen, mit den Dingen, die ich  so für mich aufstelle – weil: dass ist ja meine Zukunft,Continue Reading

sich drücken…

oh man! meinste, ich krieg mal die Kurve? Ne, anscheinend stehe ich auf Eiertänze. Also ob die anstehenden Dinge durchs “lagern” irgendwie besser würden. Als ob es heute gruseliger ist als morgen. Ist es nicht, weiß ich. Es bleibt immer gleich gruselig und trotzdem mache ich hier einen auf Selbstqual in dem ich es nichtContinue Reading

Antworten … auf Fragen…

anscheinend eine sehr uneindeutige Aufforderung. Da wollte ich schon den ganzen Tag drüber schreiben! Ich hatte nämlich heute verschiedene, konkrete Fragen – also mit Fragezeichen am Ende des Satzes, die ich dann, nur mit Punkt versehen, genauso zurückbekommen habe. Erstaunlich. Aber: jetzt kommts erst! Ich hab mir gedacht, wenn ich das anscheinend nicht verstehe –Continue Reading

Alleinerziehend

Was heistn das? So eigentlich? Eigentlich heisst es doch, dass da mehr als einer sind. Also mindestens Zwei. Zwei sind ja die Ausgangslage einer Beziehung… Fangen wir also damit an. Was ist eine Beziehung? Das heißt wohl, dass sich (mindestens) zwei einem oder mehreren gemeinsamen Zielen oder Aufgaben verbunden fühlen. Dass sie sie gemeinsam erfüllenContinue Reading

Wir müssen reden

Tacheles… es ist was Ernstes! Ich habe ja erst gedacht: hm, vielleicht gewöhnt man sich daran – obwohl ich schon wusste, dass das aussichtslos ist. Reines Gutmenschen so tun als ob es schon wieder wird. Aber hier hilft auch kein Pusten. Es ist eine Beleidigung. Optisch und überhaupt. Unsere Stadt macht immer einen riesen WindContinue Reading

Ehrlichkeit…

Gibts nur als Ganzes, finde ich. Nicht in halb und schon gar nicht in Stückchen. Wird aber oft angenommen: so ein bisschen, ab und zu ehrlich sein passt schon, das reicht. Tut es nicht. Da ist eine offene Lüge hier und da im Vergleich was richtig angenehmes… Da weiß man wenigstens woran man ist. ManContinue Reading

über Vorurteile…

hat ja keiner. Also nur der keiner – alle anderen nicht! Wenn man das Wort hört, denkt man ja eher gleich an die großen Nummern – andere Länder, andere Sitten, und das Ganze. Im kleinen, also im Tagesgeschäft, wehren wir uns alle gegen dieses gemeine Wort. ” ist ja nur so, dass man den undContinue Reading

Leidenschaft…

… ist wohl meins. Und nicht, dass ich mir das ausgesucht hätte oder mir überlegt hätte, hm, ich bin jetzt mal ein leidenschaftlicher Mensch. Ne, das war schon eingebaut. Und seitdem hadere ich damit. Es ist nämlich sehr anstrengend, für mich und für andere. Ich kann nie Ruh geben – ausser ich will gerade leidenschaftlichContinue Reading

Nur gut ist auch nix

Weiß ich! Wenn alles total toll, aufregend, faszinierend und alles ist, dreht man auch am Rad. Und dann kommt das Loch. Und dann ist es dunkel und überhaupt nicht toll, sondern das Gegenteil von allem oben genannten. Und das findet man dann extrem blöd. Aber: es gehört eben auch dazu. Wenn es das traurige, schlechte,Continue Reading

Gesund macht nicht freundlich

Ich bin vielleicht naiv, aber irgendwie war ich heute verwundert. Ausnahmsweise habe ich mal im Bio-Laden eingekauft. Liegt sonst nicht so auf meinem Weg… Auf jeden Fall habe ich gleich mal das vorausgesetzte Klischee auf den Weg dorthin verinnerlicht und bin dann auch total entspannt, peace-mäßig in den Laden. Voll die Ruhe weg und alleContinue Reading

Es wird was Du bist

erstaunliche Erfahrungen mache ich gerade, die mich glauben lassen, dass so ein Satz eventuell stimmen kann! Irgendwie passieren gerade einige Dinge genau in die Richtung, die ich mir ausgesucht habe… Gibt es wohl doch einen Unterschied zwischen “ich wünsche es mir/ hätte es so gerne” und “ich lebe so, als ob es eh klar wäre,Continue Reading

Headcount: 11Continue Reading

Erwartungen, – die (pl)

Mehrere. Steht ja schon da. Und wenn es mehrere sind, sind es oft bis meistens auch unterschiedliche. Das geht iegendwie oft Hand in Hand …. Und dann passiert es, das sowohl mehrere als auch verschiedene an einem Tisch sitzen und versuchen sich zu unterhalten. Da sagt dann die eine Erwartung dieses und die nächste wasContinue Reading

Unabhängigkeit/ Freiheit

Ein eigenartiger Zusammenhang: Seit ich durch die Welt laufe während ich mir und meiner Wünsche und Grenzen bewusst bin – also aktiv bewusst – entsteht eine große Freiheit. Für mich und andere. Es kann nämlich auf einmal jeder seinen Platz haben, also den Platz, den er haben möchte, an dem er steht. Und das mussContinue Reading

Da sein – oder weggehen

For today: i love beeing. Beeing there or not! – today i was aware. The whole day. Quite an experience. … for Troy. Thanks. DContinue Reading

Da sein – oder weg gehen #02

Irgendwie ist das echt cool. Vielleicht auch sowieso, weil die Sonne scheint…. Ich hab viel mehr Lust auf die Leute und auf das was ich so mache. Ich nehme mich auch ernster, oder selbsverständlicher. Nicht immer nur überlegen, nachdenken… sondern freuen und machen. Es ist erstaunlich, wenn man merkt, dass das Gegenüber das merkt: dasContinue Reading

Da sein – oder weg gehen #01

ich muss mich entscheiden – entweder Leuten mit offenem Interesse begegnen (weil irgendwas spannendes hat wirklich eigentlich jeder) oder eben, im Fall der Fälle, weg gehen. Ich schaffe das viel zu selten. Oft bleibe ich, innerlich total genervt vom langweiligen Inhalt des Gespräches. Den Fehler mache dabei nur ich: ich will etwas bestimmtes von einemContinue Reading

The Beauty is the Beast

Nicht immer aber mehr als manchmal. Zwei Gedanken hierzu: Nr.1 im Cafe sitzen ein paar wunderhuebsche junge Frauen und stänkern mimisch um die Wette. Da frag ich mich doch warum? Gehts denen allen heute nicht gut? Unwahrscheinlich. Es müsste doch mindestens eine von dreien einen nicht-katastrophalen Tag haben, oder? Oder machen aus solidarität einfach alleContinue Reading

So kann doch der Tag losgehen

Gehe gerade die Straße entlang, hält neben mir ein Auto. Das Fenster wird heruntergekurbelt und ein Typ spricht mich an: Tschuldigung? – ich: Ja? – er: ich wollte nur sagen, dass Du eine wunderschöne Frau bist. Ja, so kann man einen Tag beginnen.Continue Reading

Romantik? Relativ

Es ist ja bei jedem anders und es ist auch für jeden anders. Ok. Aber gestern habe ich wieder eines der größten Missverständnisse live gesehen. Junge Familie, er in Baggy-Pants, ganz lässig, sie im Frotte-Jogginganzug, ungewaschenen Haaren, also einfach schlumpfig… Nicht dass wir uns falsch verstehen- es kann und soll jeder so rumlaufen wie erContinue Reading

nur weil man was lernt ist man noch nicht fertig

hm. ich hab ja schon ein bisschen dazugelernt. Dass ich mehr bestimmen muss, wen ich wann wieviel in meinem Leben rumlaufen lasse. Wirklich. Ich verstehe das mehr als vorher, dass eben nicht jeder das Recht hat. Nicht das Recht, mit meinen Überzeugungen, Ansichten, Leidenschaften etc. rumzuschussern. Aber, da entsteht die nächste Hürde. Die Momente, inContinue Reading

wenn man zweifelt, will man nicht weil, wenn man will,  zweifelt man nicht – danke KatharinaContinue Reading

Der Ton macht´s

Es zählt nicht nur was man sagt,  sondern auch wie! Weiß nicht jeder. Weiß ich. Was manche Leute für einen Ton am Leib haben ist wirklich erstaunlich. Und ich rede hier nicht von einem privaten kleinen Gezeter sondern von Kommunikation in der Geschäftswelt. Das Hierarchiebewußtsein einzelner erklärt sie selbst für befreit vom ordentlichen Umgangston. SieContinue Reading

Maybe sometimes the best way to make a point is, to go away and leave a blank spot. dContinue Reading

Freundschaft – eine Überlegung

Was ist Freundschaft? So genau? Es scheint, es existieren unterschiedliche Formen und sehr verschiedene Ansichten zu diesen. Für mich bedeutet Freundschaft etwas “gemeinsames”. Das kann ein gemeinsames Interesse an etwas sein, eine ähnliche Einstellung zu etwas, gleicher Humor…. Man findet sich irgendwie, zumindest zu Teilen in diesem anderen Menschen wieder. Im besten Falle kommt vielesContinue Reading

Intensität = Entspannung

… finde ich. Ein Hochgenuss, der intensive Austausch, das intensive miteinander Zeitverbringen. Es entspannt. Wenn ich merke, dass Menschen mir direkt begegnen, fällt das Ganze “sich verhalten” weg. Die Mimik, die Haltung, die Wortwahl – alles auf einmal normal. Dann kriegt man auch wieder besser Luft. Weil man sie nicht anhalten muss. Wenn alle ehrlichContinue Reading

Betr.:Freitag

Da ich zu faul war, die letzten Einträge ins Handy zu tippen, hier also die Nachträge: Der Freitag stand für mich unter dem Motto: “he, sei doch mal offen”. Ich musste wieder mal feststellen, ich laufe doch immer noch viel mit Vorurteilen, Faulheiten und Nicht-Wissen durch die Gegend – mehr als ich von mir soContinue Reading

Ich wills nicht wissen

Es ist schon komisch heutzutage. Wir sind ja heute alle gefälligst offen für Alles. Aber heißt offen sein auch ohne Grenzen? Ich denke nicht. Gestern Abend im Lokal am Nebentisch: zwei Männer und zwei Frauen im nicht unbedingt leisen Gespräch – sonst wüsste ich ja auch nichts darüber. Die zwei Herren waren Typen aus derContinue Reading

“Die Normalen mögen keine bunten Vögel, sie sind nur einfarbig glücklich” (Manfred Lütz/ Irre)Continue Reading

Da sind sie also

Laut Schöpfungsbericht “musste der Mensch den Garten Eden verlassen, nachdem er sich von Gott abgewandt hatte”.Die Bibel schweigt sich da zwar aus, aber ich vermute, dass die Tiere noch dort sind. (Rainer Hagencord)    Continue Reading

Bis eben war’s doch noch schön – dann: Herbert und Sonja

Es ist wieder soweit: Fasching. Meistens, wenn er mir begegnet, versuche ich möglichst wegzuschauen. Mir ist das irgendwie peinlich, im Fremdscham-Sinne. Es ist aber auch alles was dazugehört immer so fürchterlich unprofessionell, schlecht, gebastelt. Das mit dem Wegschauen funktioniert in einer größeren Stadt allerdings leider nur sehr eingeschränkt. Heute Morgen haben Sie mich dann eiskaltContinue Reading